Hochschulsport
Disziplinchefin Kanupolo www.adh.de
Sigrun Schulte, Zentrum für Hochschulsport, Am Plan 3, 35037 Marburg,
Auch an den Universitäten und Fachhochschulen wird Kanupolo gespielt...
Kanupolo gehört inzwischen auch an vielen deutschen Hochschulen zum festen Repertoire des universitären Angebots. Neben Kanupolo als Inhalt der SportlehrerInnen-Ausbildung und als Mittel, das Kajakfahren spielerisch zu erlernen, bestehen an einigen Hochschulen auch Wettkampfgruppen. So z.B. in Aachen, Berlin, Braunschweig, Bremen, Darmstadt, Göttingen, Hamburg, Hannover, Kassel, Kiel, Köln, Leipzig, Marburg, München, Münster, Potsdamm, Tübingen. Interessenten nehmen bitte direkt mit dem jeweiligen Hochschulsportbeauftragten Kontakt auf.
Diese universitären Kanupologruppen sind in der Regel Teil des Hochschulsports, der den Studierenden ein breites Sportangebot in vielen Fällen nahezu kostenlos zur Verfügung stellt.
Dachverband ist der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) mit Sitz in Dieburg, zu dessen Aufgaben die Organisation, Begleitung und Betreuung von Wettkampfveranstaltungen gehört. Er ist Veranstalter der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) Kanupolo, die jährlich von einer Hochschule ausgerichtet wird. Über den Wettkampfsport hinaus ist der adh für alle weiteren Belange des Hochschulsports auf Bundesebene zuständig. Er organisiert Bildungs-, Wissenschafts- und Breitensportveranstaltungen, vertritt die Hochschulsporteinrichtungen gegenüber anderen Verbänden, Organisationen und politischen Institutionen und ist Ansprechpartner für Probleme und Wünsche von den Hochschulen in Bezug auf Hochschulsport.
´Neben den offiziellen Hochschulmeisterschaften und dem adh-Länderpokal im Winter sind in den letzten Jahren noch eine Vielzahl kleinerer „Spaßturniere“ entstanden, die es auch den NeueinsteigerInnen ermöglichen Spiel- und Turnierpraxis zu bekommen. Bei all diesen Turnieren, gerade auch bei Deutschen Hochschulmeisterschaften spielt neben dem Wettkampf vor allem die Geselligkeit eine zentrale Rolle. Freunschaftliche Verbindung untereinander führen zu einer besonderen Atmosphäre. Oft sind gerade die Abende mit Fest und Gesprächen ein weiterer Höhepunkt neben dem sportlichen Wettkampf.
Wie allgemein bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in anderen Sportarten, versuchen wir auch im Kanupolo den Spagat zwischen Spitzensport und Breitensport, zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß, zwischen Wettkampf und Miteinander zu schaffen.
Trotz oder vielleicht wegen dieser oben dargestellten Charakteristika hat Kanupolo auf Hochschulebene seinen besonderen Stellenwert und begeistert mit seinem besonderen Flair Studierende immer wieder neu für diese „exotische“ Sportart.